Jürgen Lampe

Heilpraktiker Psychotherapie

Verhaltenstherapie
Beratung

 

Mail

info@vt-celle.de

Was ist Biofeedback?
Biofeedback ist ein gerätegestütztes Verfahren, bei dem sonst unbewusst ablaufende Körperfunktionen auf einem Bildschirm sicht- und hörbar gemacht werden.
So kann z.B. anhand des Hautwiderstands sichtbar gemacht werden wie der Körper bei Stress reagiert. Diese Signale bleiben dem Menschen sonst häufig verborgen, und äußern sich erst später in Stress-, Schmerz- und Anspannungszuständen.
Der Patient kann nun anhand des direkt zurückgemeldeten Signals lernen einen aufkommenden Stresszustand frühzeitig zu beeinflussen. Die so lernbare Selbstwirksamkeit führt nach einer gewissen Trainingszeit dazu, dass Veränderungen im Körper automatisch erkannt werden.
Das Hauptziel des Biofeedbacks ist also die Entwicklung von Selbstkontrolle über körperliche Vorgänge.

 

Welche Körperfunktionen sind durch Biofeedback beeinflussbar?
- Muskelaktivität
- Herzrate
- Blutdruck
- Schweißdrüsenaktivität (autonome Erregung)
- Haut und Körpertemperatur
- elektrische Signale des Gehirns (Neurofeedback)
- periphere Durchblutung
- Durchmesser von Blutgefäßen
- Atemfunktionen

 

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?
Durch zahlreiche kontrollierte Therapiestudien ist der positive Effekt von Biofeedback belegt.
Bei manchen Krankheitsbildern stellt Biofeedback eine sehr wirksame Behandlungsmethode dar.
Hierzu zählen z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Tinnitus, Angst- und Panik, Depressionen (affektive Störungen), AD(H)S, Stress- und Anspannungszustände (Stressmanagement)
Als besonders hilfreich hat sich eine Kombination aus verhaltenstherapeutischen Maßnahmen und Biofeedback erwiesen.

 

 


Was ist Neurofeedback?

Ein Neurofeedbacktraining, auch EEG Biofeedback genannt, soll dazu beitragen, ein gewisses Maß an Selbstkontrolle über die eigene Gehirntätigkeit zu erlangen. Die Gehirnwellen erscheinen in verschiedenen langsamen und schnellen Frequenzen und werden in Hertz (Hz) pro Sekunde gemessen. So kann anhand des individuellen Hirnwellenmusters festgestellt werden, in welchen Bereichen der Patient Schwierigkeiten haben könnte. Betroffene Funktionen sind z.B. Aufmerksamkeit (Konzentration), Emotionen, Wachheit, Bewusstsein.
Eine bessere Funktion dieser Bereiche lässt sich gezielt mit Neurofeedback trainieren.

 

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?

Genau wie beim Biofeedback gibt es eine ganze Reihe von kontrollierten Studien, die eine Wirksamkeit des Neurofeedbacktrainings nachweisen.

-          Verbesserung von Aufmerksamkeit und Konzentration

-          Verbesserung von Entspannung

-          Verbesserung der Leistungsfähigkeit

-          Verbesserung von „mentaler Fitness“

U.a. bei folgenden Störungen kann Neurofeedback hilfreich eingesetzt werden:

-          AD(H)S

-          Angststörungen

-          Depressionen

-          Schlafstörungen

-          Migräne



Startseite